The Mad Mullahs PINK UNDERWEAR DIRTY HUN E PERICOLOSO SPORGERSI HUCK FINN CHOCOLAT BROKEN TOYS ... ... JEZEBEL Recorded Live at the Rheinlaender Köln 16. April 2005 THE MAD MULLAHS CONTACT GUESTBOOK WALLPAPER THE MULLAHS at HEMSBY PRESSEFOTOS

The Mad Mullahs Annette Half Pint Jackson (drums, voc.) Screamin’ Sheik Andy (guitar, voc.) Das Schlagzeug-Gitarren-Punk’n’Roll-Duo kommt zu 100 Prozent aus Garageland. Der Rock’n’Roll, der Punkrock und der Blues stehen bei jedem Gig Pate, wenn das Konzert zur Party mutiert, zum Sumpf aus Irrsinn, Sex und Dekadenz den DIE nie trockenlegen können werden. Screamin’ Jay Hawkins und Hasil Adkins sind anwesend, wenn Annettes stoischer Blick auf Sheik Andy ruht. Der sich in ein Stück zuckenden Fleisches verwandelt. Der die Gitarre mit seinem Schwanz behandelt. Während sich dezente Zeitgenossen fragen: „Wie kann ER dieses zulassen? Beugungsbild.de Trio, The Fall und der Lightnin’ Beat-Man sind weitere Einflüsse der Mullahs. Aber sie definieren den Rock’n’Roll für sich, und daraus entsteht ihr eigenes Ding. Blues ohne Blues-Schema, Hardcore ohne Deprigeschrei, Rock ohne Stumpfheit. Viele Jahre sind ins Land gezogen seitdem die Mullahs über Allahs Planeten rocken. Auf dieser Erfahrung beruht das Zusammenspiel des geilsten Duos seit Severin und Wanda. Muhammed Abdul Hassan hat einen Aufstand in Somalia organisiert, der 20 Jahre andauerte und von den Imperialisten mit einem Genozid beantwortet wurde. Er war Dichter und Derwisch und wurde THE MAD MULLAH genannt.



Von den Männern der Tupinamba, einem autochtonen Haufen aus der Nähe von Rio de Janeiro, heißt es in ethnologischen Nachschlagewerken, daß sie sich gerne von giftigem Getier in den Docht beißen lassen, um durch die Schwellung ihr Kaliber zu vergrößern. Das ist zu Cheb Andy, der einen Hälfte der MAD MULLAHS, noch nicht durchgedrungen. So klingt es, als schubse man eine Klasse Propellermützen vom Hochhausdach, wenn er sein Ding kreisen läßt; seltener Höhepunkt der von der Schlagzeugerin streng beobachteten Bühnenshow. Sonst geht es in Netzstrümpfen, Stilettos und ganz und gar rasiert durch den »Jungle Hop«, »Domino« oder »I Put A Spell On You«, und man ist dann gleich in der »Schwarzen Mamba«, der »Mondscheingrotte« oder dem »Schrägen Otto«, auf jeden Fall hat Hel­mut Berger in dieser Welt einen Deckel. Gerne würde ich ihre CD (Dog Matic] empfehlen, allein sind sie dort noch einem eher düsteren denn laszivem Sound verpflichtet. (Harald Hellmann, SPEX)

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